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Konzert GENEZARETH



Die Kirche hört sich gut an

Sacro-Pop-Konzert in der Dettinger Nikolauskirche


Ein neues Bild von Kirche bot sich den mehr als hundert Besuchern am Sonntagabend in der Dettinger Kirche St. Nikolaus von der Flüe. Für das Konzert mit der Hechinger Band Genezareth wurden alle Stühle zur Seite geräumt. So entstand viel freier Raum, der zum Bewegen, zum Tanzen, aber auch zum Stillwerden Platz bot.

Die Band um Gründer Peter Staib verstand es von Anfang an, die Verbindung zwischen geistlichem Lied und den Lebenswelten der Besucher herzustellen. Dabei war das Altersspektrum weit gefächert. Doch anders als bei Popkonzerten ging es den sieben Musikern um das Lob Gottes. Und das kam durchaus jugendlich bei den Zuhörern an. Viele der Lieder liessen sich schnell mitsingen. Melodiöse Stücke mit Gebetscharakter wechselten sich mit tempogeladenen Liedern zum Mitklatschen ab.


Das Konzert passte gut in eine junge Kirche wie es das Haus auf dem Dettinger Guckenrain ist. Die Beweglichkeit der Bestuhlung, die angenehme Größe des nach oben offenen Raumes kamen zeitgemäß an. Diese Kirche zeigte sich an diesem Abend beweglich und offen, aber auch mit Tiefgang. Das Konzert wurde mit einem persönlichen und gemeinschaftlichen Gebet eröffnet. Der Aktualität der Erdbebennot auf Haiti folgend spendete die Band spontan ihre komplette Gage und die Konzertbesucher legten nochmal dieselbe Summe in den Klingelbeutel. So kamen 1037,20 Euro zusammen – als Nebeneffekt eines gelungenen Experiments der Jugendarbeit der katholischen Kirchengemeinden Lenningen, Neuffen und Kirchheim.